Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Post Type Selectors
post
page
product

Flieg günstig von Hannover nach Menorca (Mahon)

Flieg günstig von Hannover nach Menorca (Mahon)

Flieg doch mal wieder von Hannover nach Menorca

Es gibt Inseln, die laut sind. Die sich anpreisen, die mit Animation und Nachtleben und Megahotels um Aufmerksamkeit kämpfen. Und dann gibt es Menorca. Die kleinste der drei großen Balearen macht keinen Lärm. Sie muss es nicht. Wer einmal dort war, weiß, dass diese Insel eine Qualität besitzt, die man nicht mit Superlativen beschreiben kann – sondern nur mit einem leisen, zufriedenen Seufzen, wenn man sich daran erinnert. Und von Hannover aus ist es wirklich kein Kunststück, sich dieses Gefühl wieder zu holen.

Der Weg dorthin – eine Mittelmeerinsel in greifbarer Nähe

Menorca liegt im westlichen Mittelmeer, östlich von Mallorca, und gehört wie seine Schwesterninseln zu Spanien. Geografisch ist das alles sehr überschaubar – und die Zahlen bestätigen das. Die Luftlinie von Hannover nach Menorca beträgt rund 1.950 Kilometer. Das ist weniger als nach Málaga oder Teneriffa, weniger als viele instinktiv annehmen würden, wenn sie an eine Mittelmeerinsel denken.

Die reine Flugzeit liegt bei etwa zwei Stunden und 45 bis 60 Minuten. Man startet in Hannover-Langenhagen – entspannt, ohne Großflughafen-Chaos – fliegt über Frankreich oder direkt über die Alpen, passiert die spanische Küste, und landet auf einer Insel, auf der die Zeit ein anderes Tempo hat. Die Zeitverschiebung beträgt eine Stunde. Das merkt der Körper nicht einmal wirklich.

Wer vom Flughafen Hannover-Langenhagen startet, weiß, was das bedeutet: kein stundenlanges Anreisen in die Innenstadt, kein orientierungsloses Herumirren durch endlose Terminals. Der Urlaub beginnt schon bei der Anreise entspannt – und das passt gut zu einer Insel, die das Wort „Entschleunigung“ erfunden haben könnte.

Menorca – die stille Schwester

Mallorca kennt jeder. Ibiza auch. Menorca hingegen ist die Insel, die man etwas mehr für sich behalten möchte, wenn man sie einmal kennt. Das ist nicht fair gegenüber denen, die noch nicht dort waren – aber es erklärt, warum Menorca-Fans so eine eigenartige Loyalität zu dieser Insel entwickeln.

Menorca ist seit 1993 UNESCO-Biosphärenreservat – und das ist kein leerer Titel, sondern ein gelebtes Versprechen. Die Küstenlinie ist weitgehend unverbaut. Die Strände, von denen es über hundert gibt, sind oft nur über Wanderwege oder Schotterpfade erreichbar. Das hält die großen Touristenmassen fern und sorgt dafür, dass man an manchen Buchten tatsächlich fast allein sein kann – mitten im Sommer, auf einer Baleareninsel. Das ist in Europa keine Selbstverständlichkeit mehr.

Die Landschaft ist sanft hügelig, grüner als man es von einer Mittelmeerinsel erwartet, durchzogen von alten Steinmauern, die die Felder teilen, und gesäumt von wilden Olivenbäumen und Cistusgebüsch. Wer durch das Inland fährt, könnte kurz glauben, irgendwo in der irischen Landschaft zu sein – wenn da nicht das Mittelmeer am Horizont wäre.

Die Strände – ein Argument für sich

Man kann über Menorca viele Dinge sagen. Aber am Ende kommt man immer wieder zu den Stränden zurück. Das Wasser. Dieses Türkis, das sich in der Sonne fast elektrisch anfühlt. Der feine, helle Sand, der an manchen Stränden so weiß ist, dass man kurz an die Karibik denkt – und dann die alten Pinienwälder sieht, die bis ans Ufer reichen, und weiß: Das hier ist Menorca, und das ist besser.

Cala Macarella und das benachbarte Cala Macarelleta gehören zu den schönsten Buchten der gesamten Balearen – und sind trotzdem nur über einen Wanderweg erreichbar. Cala MitjanaPlatja de BinigausCala Pregonda mit seinem rötlichen Sand und den seltsamen Felsformationen – jede Bucht hat ihre eigene Persönlichkeit, ihren eigenen Charakter, ihre eigene Stimmung. Man könnte eine ganze Woche damit verbringen, täglich eine neue zu entdecken, und würde am Ende des Urlaubs das Gefühl haben, noch längst nicht fertig zu sein.

Mahón und Ciutadella – zwei Hauptstädte, zwei Welten

Menorca hat das seltene Privileg, gleich zwei bedeutende Städte zu besitzen, die beide auf ihre eigene Art sehenswert sind. Mahón im Osten ist die offizielle Hauptstadt, bekannt für einen der tiefsten Naturhäfen Europas, der von der britischen Kolonialzeit geprägt wurde – man sieht es der Architektur noch an. Die georgianisch anmutenden Häuser, die Schiebefenster, der Gin – ja, der Gin aus Menorca hat britische Wurzeln und ist heute eine stolze lokale Spezialität.

Ciutadella im Westen ist das romantischere Gegenstück: eine enge Altstadt, Palazzi des alten menorquinischen Adels, ein kleiner Hafen, der abends in warmes Licht getaucht wird, Restaurants, an deren Tischen man sitzt und vergisst, dass man irgendwann wieder nach Hause muss. Die Catedral von Ciutadella ist ein gotisches Kleinod, und die Gassen dahinter sind ein Labyrinth aus gutem Geschmack und alter Geschichte.

Also – was spricht noch dagegen?

Menorca ist keine Insel für Menschen, die maximale Unterhaltung und ununterbrochene Beschallung suchen. Es ist eine Insel für Menschen, die das Meer wirklich sehen wollen. Die über einen Wanderweg zu einer einsamen Bucht gehen wollen. Die abends in einer kleinen Hafenbar sitzen und nichts weiter wollen, als das zu genießen, was vor ihnen steht.

Knapp drei Stunden ab Hannover. Eine Stunde Zeitverschiebung. Hundert Strände, zwei wunderbare Städte, und eine Stille, die man heute nicht mehr überall findet.

Flieg hin. Und sag niemandem, wie schön es ist. 🌊🏖️🤫

Hinweis

Sie werden in wenigen Sekunden zur entsprechenden Seite vom HannoPortal.de weitergeleitet. Klicken Sie bitte hier, wenn die Weiterleitung nicht funktioniert.

Vielleicht ebenfalls interessant für die Reiseplanung

Ich Parke Billiger
Anzeige

Anzeige
Casamundo
Anzeige

Anzeige

Weitere Angebote