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Flieg günstig von Hannover nach Paris

Flieg günstig von Hannover nach Paris

Flieg doch mal wieder von Hannover nach Paris

Paris ist eine dieser Städte, über die so viel geschrieben wurde, dass man fast Angst hat, noch etwas hinzuzufügen. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – passiert beim Gedanken daran etwas Unweigerliches. Ein kleines inneres Aufrechten. Dieses Gefühl, dass es da eine Stadt gibt, die immer funktioniert. Die immer etwas hat, das man noch nicht gesehen hat. Die einen aufnimmt, wann immer man kommt, und einem beim Abschied das leise Gefühl hinterlässt, zu früh wieder zu gehen. Von Hannover aus ist dieser Abschied zum Glück gar nicht nötig – denn Paris ist so nah, dass man eigentlich viel öfter hinfliegen sollte.

Der Weg dorthin – die Weltstadt um die Ecke

Die Luftlinie von Hannover nach Paris beträgt rund 900 Kilometer. Neunhundert Kilometer. Das ist innerhalb Deutschlands nicht einmal die Strecke von Flensburg nach München. Und am anderen Ende steht Paris.

Die reine Flugzeit liegt bei etwa einer Stunde und 30 bis 40 Minuten. Man startet in Hannover-Langenhagen – entspannt, überschaubar, ohne Großflughafen-Nerven – und landet in einer der bedeutendsten Städte der Welt, bevor man überhaupt richtig in Reisestimmung gekommen ist. Die Zeitverschiebung beträgt eine Stunde. Das merkt man praktisch nicht.

Was Hannover als Abflughafen so angenehm macht, gilt auch für diese Reise: kein stundenlanger Vorlauf, kein Chaos, keine Orientierungslosigkeit. Man kommt, fliegt, landet – und dann ist da Paris. Es gibt wirklich wenige Ausreden, nicht öfter hinzufahren.

Paris – die Stadt, die sich nicht erklärt

Es gibt Städte, die man verstehen kann. Die eine Logik haben, eine Struktur, ein klares Angebot. Paris ist nicht so. Paris ist eine Stadt, die man nicht versteht – die man erlebt. Und jedes Mal anders.

Das liegt daran, dass Paris eigentlich keine einzelne Stadt ist, sondern viele Städte übereinander. Das Paris der Touristen, mit Eiffelturm und Moulin Rouge. Das Paris der Intellektuellen, mit seinen Bouquinisten an der Seine und den alten Cafés von Saint-Germain-des-Prés, in denen Sartre und de Beauvoir saßen und man das Gefühl hat, das Echo noch zu hören. Das Paris der Einheimischen, mit seinen Märkten, Bäckereien und kleinen Plätzen, auf denen die Menschen wirklich leben, nicht nur für Fotos posieren.

Wer Paris wirklich erleben will, verlässt irgendwann die großen Boulevards. Nicht weil die nicht schön wären – sie sind es. Sondern weil in den kleinen Straßen dahinter das eigentliche Paris wartet.

Laufen, schauen, bleiben – Paris zu Fuß

Paris ist eine Fußgängerstadt. Ja, es gibt Metro und Bus, und beides funktioniert hervorragend. Aber die eigentliche Art, Paris zu erleben, ist zu Fuß. Man nimmt sich ein Viertel, schlägt eine grobe Richtung ein – und dann schaut man, was passiert.

Das Marais ist ein gutes Beispiel: ein Viertel, das jüdische Geschichte, queues Stadtleben und einige der besten Galerien der Stadt unter einem Dach vereint. Die engen Straßen, die mittelalterliche Stadtstruktur, die kleinen Höfe hinter alten Toren – hier läuft man und versteht, dass Paris nicht immer so aussah wie auf den großen Prachtachsen, die Baron Haussmann im 19. Jahrhundert durch die Stadt geschlagen hat.

Montmartre ist touristisch, ja – aber man sollte sich davon nicht abhalten lassen. Die Gassen unterhalb der Sacré-Cœur, besonders früh am Morgen, bevor der große Touristenstrom einsetzt, haben eine Magie, die schwer zu beschreiben ist. Und der Blick von oben über die Stadt – das Häusermeer, das sich in alle Richtungen erstreckt, die Kuppeln und Türme, der Seine-Streifen irgendwo dazwischen – ist einer der schönsten Stadtblicke Europas.

Essen in Paris – eine ernsthafte Angelegenheit

Die Franzosen nehmen Essen ernst. Das ist keine Übertreibung, das ist ein Kulturmerkmal, und in Paris spürt man es an jeder Ecke. Die einfache Brasserie, in der man mittags ein Croque Monsieur und ein Glas Wein bekommt und dafür so lange sitzen darf, wie man möchte. Die Boulangerie, in der das Baguette noch warm aus dem Ofen kommt und man es kaum bis zur nächsten Bank schafft, ohne ein Ende abzureißen. Der Marché d’Aligre oder der Marché Bastille, wo Paris seinen Kühlschrank füllt und man beim Zuschauen schon Hunger bekommt.

Steak-frites, perfekt zubereitet, in einem dieser Bistros ohne Englisch auf der Speisekarte, wo die Kellner freundlich sind, aber kein Aufheben darum machen – das ist ein Pariser Abend, der sich gegen nichts eintauschen lässt. Und ein Café au Lait am Morgen, draußen auf dem Trottoir, während die Stadt langsam erwacht – das ist das Paris, für das man wiederkommt.

Die Museen – und warum man sich nicht hetzen sollte

Paris hat so viele Museen, dass man theoretisch Monate damit verbringen könnte, sie alle zu besuchen. Das sollte man nicht versuchen. Stattdessen: eines nehmen, und es wirklich erleben.

Der Louvre ist atemberaubend – aber er ist auch riesig, und wer versucht, alles zu sehen, sieht am Ende nichts. Besser: einen Flügel wählen, sich Zeit nehmen, in einem Saal vor einem Bild stehen bleiben, das einem etwas sagt. Das Musée d’Orsay im alten Bahnhof am Flussufer ist eines der schönsten Museumsgebäude der Welt – und die Impressionisten-Sammlung dort ist ein gutes Argument dafür, dass Kunst kein Pflichtprogramm sein muss, sondern einfach schön sein kann. Das Centre Pompidou wiederum ist für all jene, die Kunst lieber laut und provokant mögen.

Also – wann fliegen wir?

Paris funktioniert das ganze Jahr. Im Frühling, wenn die Kastanienbäume auf den Boulevards blühen und man das Gefühl hat, die Stadt sei extra für diesen Moment beleuchtet worden. Im Herbst, wenn das Licht goldig und melancholisch ist und die Terrassen trotz kühlerer Temperaturen besetzt bleiben. Im Winter, wenn die Weihnachtsdekoration auf den Champs-Élysées eine seltsam kitschige Würde hat, die man sich nicht erklären kann, aber trotzdem mag.

Eineinhalb Stunden ab Hannover. Eine Stunde Zeitverschiebung. Und am anderen Ende wartet die Stadt, die man kennt – und nie wirklich auskennt.

Flieg hin. Am liebsten ohne großen Plan. 🥐☕🗼

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