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Flieg günstig von Hannover nach Antayla

Flieg günstig von Hannover nach Antayla

Flieg doch mal wieder von Hannover nach Antalya

Es gibt Reiseziele, die einem das Gefühl geben, dass man genau richtig liegt. Antalya ist so ein Ziel. Die Stadt an der türkischen Mittelmeerküste, eingebettet zwischen den Ausläufern des Taurus-Gebirges und dem tiefblauen Wasser des Antalya-Golfs, hat eine Qualität, die man schwer in eine einzige Beschreibung presst – weil sie gleichzeitig Badeort, Kulturreiseziel, Berglandschaft und Großstadt ist. Wer Antalya nur als Startpunkt für sein Strandhotel kennt, kennt ungefähr zehn Prozent davon. Und von Hannover aus ist es so nah, dass man keine großen Pläne braucht, um einfach hinzufliegen.

Der Weg dorthin – Mittelmeer in knapp drei Stunden

Antalya liegt im Südwesten der Türkei, an der Küste, die die Türken selbst die Türkisblaue Küste nennen – und das Wasser gibt ihnen recht. Die Türkei-Reisenden kennen die Region auch unter dem Namen Türkische Riviera, was etwas sagt über das Klima, die Küste und den Lebensstil, den man dort findet: warm, großzügig, mit einem Meer, das im Sommer wie eine Badewanne ist und trotzdem etwas Weites, Offenes hat.

Die Luftlinie von Hannover nach Antalya beträgt rund 2.500 Kilometer. Die reine Flugzeit liegt bei etwa drei Stunden und 20 bis 40 Minuten. Man startet in Hannover-Langenhagen und landet auf dem Antalya Airport, einem der meistfrequentierten Flughäfen der Türkei, der dennoch gut organisiert und gut an die Innenstadt angebunden ist. Die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum dauert je nach Verkehr etwa 20 bis 30 Minuten.

Die Zeitverschiebung nach Antalya beträgt zwei Stunden – die Türkei liegt in der Zeitzone UTC+3. Man kommt an und ist sofort zwei Stunden weiter im Tag, was bedeutet: Wer einen Frühflug nimmt, hat den Nachmittag noch.

Antalya selbst – mehr als ein Flughafen zur Küste

Antalya ist mit mehr als einer Million Einwohnern eine echte Großstadt – und das merkt man, wenn man sie nicht nur als Durchgangsstation nutzt, sondern sich einen Tag nimmt und hineingeht. Die Altstadt, das sogenannte Kaleiçi – was wörtlich „Inneres der Burg“ bedeutet –, ist das Herz der Stadt und einer der schönsten historischen Altstadtbereiche der gesamten türkischen Mittelmeerküste.

Die alten Stadtmauern, die römischen, byzantinischen und osmanischen Schichten übereinander zeigen, umschließen ein Viertel aus engen Kopfsteinpflastergassen, alten Holzvillen, Minaretten und kleinen Plätzen mit Orangenbäumen. Mittendrin der Hadrianstor – ein gut erhaltenes römisches Triumphtor aus dem zweiten Jahrhundert, das Kaiser Hadrian bei seinem Besuch in der Stadt errichten ließ. Man geht einfach hindurch, weil es auf dem Weg liegt, und denkt kurz daran, dass das fast zweitausend Jahre alt ist. Dann geht man weiter, weil der Gasse dahinter so schön ist.

Am unteren Ende der Altstadt liegt der alte Hafen von Antalya – klein, geschützt von Felswänden, umgeben von Restaurants und Cafés –, von dem aus täglich Ausflugsboote ablegen. Wer hier zum Sonnenuntergang sitzt und aufs Wasser schaut, versteht, warum Antalya keine Erklärung braucht.

Die Küste – Buchten, Klippen und das richtige Blau

Die Küste um Antalya ist nicht homogen. Sie ist eine Folge von Buchten, Stränden und Klippen, die sich je nach Richtung vollständig voneinander unterscheiden – und das ist gut so.

Konyaaltı ist der Stadtstrand von Antalya, ein langer Kieselstrand direkt vor der Bergkulisse des Taurus. Er ist städtisch, lebendig und praktisch – und bietet einen Blick, den man sich kaum ausdenken kann: blaues Meer, dahinter die weißen Gipfel der Berge. Lara Beach östlich der Stadt ist breiter, sandiger und ein anderes Erlebnis – flacher, ruhiger, für Familien gemacht.

Wer die Küste weiter erkundet, stößt auf Orte wie Kemer, eingebettet in Kiefernwälder direkt am Meer, oder auf die kleinen Buchten rund um Phaselis, eine antike Hafenstadt, deren Ruinen direkt am Strand liegen und die man zwischen einem Bad und dem nächsten besichtigt. Das ist kein Museum. Das ist Alltag mit Geschichte.

Perge, Aspendos, Side – die Antike vor der Tür

Wer glaubt, die Türkische Riviera sei ausschließlich ein Badeziel, hat die Landkarte nicht aufmerksam genug betrachtet. Die Region um Antalya ist eines der dichtesten archäologischen Gebiete des Mittelmeerraumes.

Perge, nur etwa 15 Kilometer östlich von Antalya, war eine der bedeutendsten Städte der antiken Region Pamphylien. Die Kolonnaden, die Agora, das Theater und die Thermen stehen noch – und man läuft durch sie hindurch wie durch eine Stadt, die aufgehört hat, sich zu verändern, und einfach stehen geblieben ist.

Aspendos, etwa 50 Kilometer entfernt, beherbergt das am besten erhaltene römische Theater der Welt. Gebaut im zweiten Jahrhundert nach Christus, fasste es einmal zwölftausend Zuschauer – und wird bis heute für Konzerte und Aufführungen genutzt. Man sitzt auf Steinrängen, die römische Hände gehauen haben, und schaut auf eine Bühne, auf der sich seit fast zweitausend Jahren immer wieder etwas ereignet. Das ist keine Ruine. Das ist ein lebendiger Ort.

Side schließlich, eine Halbinsel mit einem alten Ortskern voller antiker Überreste und einem der schönsten Tempel der Küste – dem Apollon-Tempel direkt am Meer –, verbindet Antike und Sommerleben auf eine Art, die man entweder liebt oder gar nicht wahrnimmt. Wer Side einmal im frühen Morgen gesehen hat, bevor der Tag beginnt, versteht, warum manche Menschen jedes Jahr zurückkommen.

Was man essen sollte

Die Küche der Antalya-Region ist eine Küche der Fülle. Die Ebene hinter der Küste – die Antalya-Ebene – ist eines der fruchtbarsten Anbaugebiete der Türkei, und das spiegelt sich auf dem Tisch. Frische Tomaten, die tatsächlich nach Tomate schmecken. Auberginen in jeder denkbaren Zubereitung. Piyaz – ein weißer Bohnensalat mit Ei, Tahini und Zitrone, der das spezifische Gericht der Region ist und in Antalya anders schmeckt als überall sonst.

Dazu: frischer Fisch vom Grill, gözleme – dünn ausgerollter Teig, gefüllt mit Käse oder Spinat, auf der heißen Platte gebacken – und immer, überall, jederzeit: türkischer Tee in kleinen Gläsern, der einem zeigt, dass eine Pause keine Zeit braucht, nur einen Stuhl und einen Çay.

Wann nach Antalya?

Der Hochsommer – Juli und August – ist der lauteste und heißeste Moment. Das Meer ist warm, das Leben läuft auf Hochtouren, aber die Temperaturen klettern auf über 35 Grad, was Ausflüge anspruchsvoll macht. Mai, Juni und September, Oktober sind die Monate, in denen Antalya am ausgewogensten ist: Das Wasser hat Badetemperatur, die Hitze ist erträglich, und die antiken Stätten lassen sich besuchen, ohne dabei zu schmelzen.

Wer im Frühjahr kommt, erlebt etwas Besonderes: Während es am Strand noch frisch ist, liegt auf den Gipfeln des Taurus-Gebirges noch Schnee – und manche fahren morgens zum Skigebiet hinauf und nachmittags ans Meer. Das klingt konstruiert. Es ist aber wirklich möglich.

Dreieinhalb Stunden ab Hannover. Zwei Stunden gewonnen. Und am anderen Ende: eine Stadt mit dreitausend Jahren Geschichte, einem Meer in einem Blau, das man nicht benennen kann, und einer Küste, die einem mehr anbietet, als man auf einer Reise abhaken kann.

Flieg hin. Am besten im Mai, wenn die Berge noch weiß sind und das Meer schon wartet. 🏛️🌊🍊

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