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Flieg günstig von Hannover nach Hurghada

Flieg günstig von Hannover nach Hurghada

Flieg doch mal wieder von Hannover nach Hurghada

Es gibt Orte, die einem sofort eine Pause anbieten – nicht als Versprechen, sondern als Tatsache. Hurghada ist so ein Ort. Die Stadt am Roten Meer liegt in Ägypten, eingebettet zwischen Wüste und Wasser, und sie hat eine Qualität, die man erst dann wirklich versteht, wenn man das erste Mal mit dem Gesicht nach unten im Roten Meer treibt und unter sich eine Welt sieht, die so farbenfroh und lebendig ist, dass man kurz vergisst, wie tief man eigentlich atmen kann. Hurghada ist nicht subtil. Aber es ist ehrlich. Und von Hannover aus ist es schneller erreichbar, als viele ahnen.

Der Weg dorthin – Rotes Meer in rund vier Stunden

Hurghada liegt an der ägyptischen Ostküste, direkt am Roten Meer, auf dem Breitengrad, auf dem sich in Europa schon Nordafrika ankündigt. Die Wüste beginnt buchstäblich hinter den Häusern der Stadt, und das Rote Meer liegt davor wie eine Einladung, die man nicht ablehnen kann. Die nächste bedeutende Stadt ist Luxor im Landesinneren – etwa drei Stunden Autofahrt entfernt, was Hurghada zu einem erstaunlich praktischen Ausgangspunkt für Ausflüge in die antike Welt macht.

Die Luftlinie von Hannover nach Hurghada beträgt rund 3.400 Kilometer. Die reine Flugzeit liegt bei etwa vier Stunden und 15 bis 30 Minuten. Man startet in Hannover-Langenhagen und landet auf dem Hurghada International Airport, der so nah an der Stadt liegt, dass man nach der Landung schon fast das Meer riechen kann – oder zumindest die trockene, warme Luft, die einem beim Aussteigen sofort sagt, dass man sehr weit weg von Hannover ist. Das ist keine Klage. Das ist der Punkt.

Die Zeitverschiebung nach Hurghada beträgt eine Stunde – Ägypten liegt in der osteuropäischen Zeitzone. Man kommt an, stellt die Uhr eine Stunde vor und ist sofort tiefer im Urlaubsmodus, als man es von einer Stunde Zeitverschiebung erwartet hätte.

Das Rote Meer – und was darunter ist

Wer nach Hurghada kommt und nicht ins Wasser geht, hat etwas grundlegend missverstanden. Das Rote Meer ist einer der artenreichsten Meereslebensräume der Welt – und das Korallensystem vor der Küste Hurgha­das gehört zu den bemerkenswertesten, die man ohne tagelange Reise erreichen kann.

Bereits ab wenigen Metern Tiefe beginnt eine Unterwasserwelt, die auch geübte Taucher und Schnorchler immer wieder überrascht. Korallengärten in Orange, Pink und Weiß. PapageienfischeKaiserfischeRotfeuerfischeAdlerrochen, die mit einer Eleganz durchs Wasser gleiten, als würden sie fliegen. Und wenn man Glück hat und zur richtigen Zeit am richtigen Riff ist: Delfine, die kurz auftauchen und genauso schnell wieder verschwinden.

Hurghada ist einer der besten Orte weltweit, um Tauchen zu lernen. Die Wasserverhältnisse sind ganzjährig gut, die Sicht unter Wasser ist oft außerordentlich, und die Tauchschulen sind erfahren und zahlreich. Auch wer keine Ausbildung hat, kommt mit einer Schnorcheltour an die Riffe heran – und das reicht oft schon, um das Rote Meer als das zu verstehen, was es ist: eines der großen Naturwunder, das man mit eigenen Augen sehen sollte.

Hurghada selbst – eine Stadt in Bewegung

Hurghada ist nicht Kairo. Und es ist nicht das, was viele unter einer „ägyptischen Stadt“ verstehen. Es ist ein Ort, der in den letzten Jahrzehnten sehr schnell gewachsen ist und dabei eine eigene, manchmal widersprüchliche Identität entwickelt hat.

Das alte Zentrum – El Dahar – ist das Hurghada, das vor dem Tourismus war. Hier gibt es einen Basar mit dem gelebten Alltag der Stadt: Händler, die Gewürze, Stoffe und Souvenirs verkaufen, kleine Restaurants, in denen man zu erstaunlich günstigen Preisen sehr gut isst, und eine Atmosphäre, die einem das Gefühl gibt, dass hinter dieser Fassade eine echte Stadt lebt. Wer El Dahar besucht, verlässt kurz das Resortgelände und tritt in ein anderes Ägypten ein – lauter, bunter, realer.

Der neuere Teil der Stadt – Sakalla und der Bereich entlang der Sheraton Road – ist das touristische Hurghada mit Einkaufszentren, Promenaden, Restaurants und all dem, was dazugehört. Es ist nicht tief, aber es funktioniert. Und die Lage am Meer gibt selbst dem durchkommerziellsten Abschnitt eine Qualität, die man nicht wegdiskutieren kann: Man schaut aufs Rote Meer, und das reicht.

Luxor – ein Ausflug, der einen verändert

Wer in Hurghada sitzt und nicht zumindest einen Tag nach Luxor fährt, lässt eine der außergewöhnlichsten Möglichkeiten dieser Reise liegen. Drei Stunden Fahrt durch die ägyptische Wüste – meist über einen gut ausgebauten Highway, der durch eine Mondlandschaft führt, die man so nirgendwo sonst sieht – und man steht vor dem Tempel von Karnak: dem größten Tempelkomplex der antiken Welt, einem Ort, an dem 80 Generationen von Pharaonen gebaut haben und an dem man nach einer Stunde immer noch nicht alles gesehen hat.

Auf der anderen Seite des Nils, im sogenannten Westufer, liegt das Tal der Könige – das Nekropolis der Pharaonen, in dem TutanchamunRamses II. und Dutzende weitere Herrscher des Alten Ägyptens begraben wurden. Man steigt in Gräber hinab, die dreitausend Jahre alt sind, und schaut auf Wandmalereien, die noch Farbe haben, als wären sie gestern gemalt worden. Das ist kein Museum. Das ist das Original.

Was man essen sollte

Die ägyptische Küche ist bodenständig, sättigend und in ihrer besten Form großartig. Koshari – eine Schichtung aus Reis, Linsen, Nudeln, gebratenen Zwiebeln und Tomatensauce – ist das Nationalgericht und außerdem ein Argument dafür, dass einfache Zutaten in der richtigen Kombination alles sind. Ful Medames, ein Gericht aus geschmorten Favabohnen mit Zitrone, Knoblauch und Olivenöl, ist das ägyptische Frühstück und eine der befriedigendsten Mahlzeiten des Tages.

Frisch gegrillter Fisch – der im Roten Meer gefangene Zackenbarsch oder Dorade – ist in den Restaurants von El Dahar eine ernsthafte Angelegenheit. Man wählt den Fisch selbst aus, gibt an, wie man ihn haben möchte, und bekommt danach ein Gericht, das mit dem Vergleichsangebot anderswo nicht viel gemeinsam hat.

Dazu gibt es überall frischen Hibiskustee – Karkadeh –, der kalt und süß serviert wird und der in der Hitze des Tages das ist, was er sein soll: das Beste überhaupt.

Wann ist Hurghada am besten?

Hurghada funktioniert das ganze Jahr – aber mit Einschränkungen. Der Sommer – Juli und August – ist extrem heiß, mit Temperaturen von über 40 Grad, die man am Strand und im Wasser gut erträgt, aber bei jedem Ausflug ins Landesinnere spürt. Der Winter – November bis März – ist mild und angenehm, mit Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad tagsüber und kühlen Nächten. Das ist die Reisezeit, die einem das vollständigste Bild von Hurghada gibt.

Frühling und Herbst liegen genau richtig: warmes Wasser, gute Bedingungen zum Tauchen, angenehme Temperaturen an Land.

Viereinhalb Stunden ab Hannover. Eine Stunde gewonnen. Und am anderen Ende: Wüste, Meer, dreitausend Jahre Geschichte und eine Unterwasserwelt, die einen – einmal gesehen – nicht mehr loslässt.

Flieg hin. Am besten im Oktober, wenn das Rote Meer noch warm ist und Luxor nicht kocht. 🐠🏺☀️

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