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Buche jetzt eine Pauschalreise ab Hannover nach Sardinien

Darum lohnt sich eine Pauschalreise nach Sardinien

Sardinien ist eine Insel, die man sich oft für irgendwann aufhebt. Zu besonders, zu weit, zu aufwendig – so lautet die Logik, die dazu führt, dass viele Menschen sie immer wieder verschieben. Dabei ist Sardinien mit einer Pauschalreise sehr viel einfacher zu erreichen, als man denkt. Und was einen dort erwartet, ist eine der schönsten und vielfältigsten Inseln des Mittelmeers – mit Stränden, die zu den besten Europas gehören, einer Küche, die kaum jemand auf dem Zettel hat, und einer Landschaft, die sich mit keinem anderen Reiseziel vergleichen lässt.

Eine Insel, die größer ist, als man meint

Sardinien ist die zweitgrößte Insel des Mittelmeers und entsprechend vielfältig. Wer nur einen einzigen Küstenabschnitt kennt, hat nicht Sardinien erlebt – er hat einen Ausschnitt davon erlebt. Im Norden, entlang der Costa Smeralda, liegen einige der bekanntesten Strände Europas: türkisfarbenes Wasser, weißer oder rosafarbener Sand, eine Klarheit des Meers, die an die Karibik erinnert und trotzdem echt ist. Der Süden ist rauer, weniger glamourös, aber auf seine Art genauso beeindruckend – Kalkfelsen, tiefe Buchten, ein Meer, das zwischen Grün und Blau wechselt, ohne sich entscheiden zu können.

Das Innere der Insel hingegen ist etwas, das Pauschalurlauber oft gar nicht auf dem Programm haben – und das wäre schade. Bergige Landschaften, alte Nuraghen, die mysteriösen Steintürme einer prähistorischen Kultur, die nirgendwo sonst auf der Welt so zu finden ist, und Dörfer, in denen das Leben einem Rhythmus folgt, der mit dem Strandalltag der Küste nichts gemein hat. Ein Ausflug ins Landesinnere – auch nur ein einziger Tag – gibt einem Sardinienurlaub eine Dimension, die die meisten nicht erwartet haben.

Die Strände, über die man kaum übertreiben kann

Man kann versuchen, die Strände Sardiniens nüchtern zu beschreiben. Es ist schwierig. Der Strand von Cala Mariolu an der Ostküste, nur per Boot erreichbar, mit seinem weißen Kiesel und dem Wasser in einem Blauton, das man lieber auf einem Gemälde vermuten würde. La Pelosa im Nordwesten, ein flacher Sandstrand, auf dem man im Wasser stehen kann, bis man weit draußen ist, und das Meer bleibt türkis und durchsichtig. Die Cala Goloritzé, die 1993 zum Naturdenkmal erklärt wurde, weil man sie für unantastbar hielt.

Das Besondere an Sardinien ist, dass diese Qualität kein Einzelfall ist. Die Dichte an wirklich schönen Stränden ist so hoch, dass man im Urlaub vor lauter Optionen in eine angenehme Qual gerät. Wer eine Pauschalreise bucht und sich dazu einen Mietwagen nimmt – was sich auf Sardinien sehr empfiehlt –, kann täglich neue Buchten entdecken und dabei feststellen, dass der nächste Strand dem vorherigen in nichts nachsteht.

Essen, das selten unterschätzt wird, aber sollte

Die sardische Küche ist eine der eigenständigsten Italiens – und das will auf einem Kontinent, der seine Regionalkuchen ernst nimmt, etwas heißen. Sardinien hat keine Pasta-Tradition im klassischen Sinn. Stattdessen gibt es Malloreddus, kleine geriffelte Gnocchi aus Hartweizengries, die mit einer kräftigen Wurstsauce serviert werden. Porceddu, junges Spanferkel vom Spieß, ist ein Festgericht, das man in den Trattorie des Inlands findet und das man nicht vergisst. Pane carasau, das hauchdünne, knusprige Brot, das ursprünglich für Hirten gemacht wurde, die wochenlang in der Bergwelt unterwegs waren, ist heute auf jedem Tisch und zu Recht beliebt.

Dazu kommt der Wein. Sardinien produziert Weine, die international zunehmend Aufmerksamkeit bekommen. Der Cannonau, ein Rotwein aus der gleichnamigen Traube, gilt als einer der polyphenolreichsten Weine der Welt – und wird von Forschern, die sich mit dem langen Leben der sardischen Bevölkerung beschäftigen, als möglicher Faktor diskutiert. Ob das stimmt, sei dahingestellt. Gut schmeckt er in jedem Fall.

Das Klima und warum die Reisezeit mehr Spielraum hat als gedacht

Sardinien hat ein ausgeprägtes Mittelmeerklima mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Der Hochsommer – Juli und August – ist warm bis heiß, die Strände voll, die Preise auf dem Jahreshöhepunkt. Wer das vermeiden möchte, ist in der Nebensaison gut beraten: Mai, Juni, September und Oktober bieten Temperaturen, die für Strand und Meer immer noch gut geeignet sind, aber ohne das Gedränge und zu spürbar niedrigeren Preisen.

Gerade September ist für viele Reisende der ideale Monat. Das Wasser hat seine Sommertemperatur noch gespeichert, die Luft hat sich etwas abgekühlt, und die Insel gehört merklich mehr denen, die sich die Zeit nehmen, sie wirklich anzuschauen. Eine Pauschalreise in dieser Zeit ist oft deutlich günstiger als im Hochsommer – und das Erlebnis nicht schlechter, häufig besser.

Warum die Pauschalreise hier so gut passt

Sardinien hat mehrere Flughäfen – Cagliari im Süden, Olbia im Norden, Alghero im Nordwesten – und ist aus dem deutschsprachigen Raum gut erreichbar. Das Angebot an Pauschalreisen ist entsprechend breit, die Hotelstruktur in allen Preisklassen vorhanden und in der Regel verlässlich. Wer eine Pauschalreise bucht, hat die Unterkunft gesichert und die Anreise organisiert – und kann den Rest der Zeit damit verbringen, die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

Das ist auf Sardinien besonders sinnvoll, weil die schönsten Orte oft abseits der großen Touristenzentren liegen und ein gewisses Maß an Eigeninitiative verlangen. Mit einem gebuchten Mietwagen und einer guten Karte – oder einem funktionierenden Navi – erschließt sich die Insel auf eine Weise, die keine organisierte Tour leisten kann.

Fazit

Sardinien gehört zu den Reisezielen, die man nicht bereut. Die Strände sind so schön, wie alle sagen. Die Küche ist besser, als die meisten erwarten. Die Landschaft hat eine Wildheit, die überrascht. Und die Pauschalreise dorthin ist unkomplizierter, als das Bild der besonderen, fast unnahbaren Insel vermuten lässt. Wer Sardinien immer wieder verschoben hat, hat keinen guten Grund mehr dafür. Es ist an der Zeit.

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