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Buche jetzt eine Cityreise ab Hannover nach Istanbul

Darum lohnt sich eine Cityreise nach Istanbul

Istanbul ist eine Stadt, die einen überrumpelt – und das auf die schönste Art, die man sich vorstellen kann. Kaum irgendwo sonst auf der Welt treffen so viele Einflüsse, Epochen und Kulturen so unvermittelt aufeinander. Eine byzantinische Kirche, die zur Moschee wurde, die zum Museum wurde und heute wieder als Moschee genutzt wird. Ein Basar, der seit dem 15. Jahrhundert in Betrieb ist. Eine Meerenge, die zwei Kontinente trennt und gleichzeitig verbindet. Istanbul ist nicht einfach eine Stadt – es ist ein Erfahrung, die man so schnell nicht vergisst. Und eine Cityreise dorthin lohnt sich aus Gründen, die man erst richtig versteht, wenn man angekommen ist.

Zwischen zwei Welten

Istanbul liegt auf zwei Kontinenten. Das ist keine Metapher, sondern Geografie: Der europäische Teil der Stadt liegt westlich des Bosporus, der asiatische Teil östlich davon. Eine Fähre überquert die Meerenge in wenigen Minuten, und dieser kurze Weg fühlt sich trotzdem wie eine Reise an. Wer von Kadiköy auf der asiatischen Seite mit dem Schiff zurück in die europäische Altstadt fährt und die Silhouette der Stadt vor sich aufsteigen sieht – Minarette, Kuppeln, die Schichten einer jahrtausendealten Geschichte –, der versteht sofort, warum Istanbul als eine der schönsten Städte der Welt gilt.

Diese Zweiteilung ist kein Problem, sondern ein Vorteil. Wer die Kadiköy-Seite besucht, erlebt ein Istanbul, das weniger auf Tourismus ausgerichtet ist: lebendige Märkte, gute Restaurants, eine junge Bevölkerung und eine Atmosphäre, die zeigt, wie die Stadt im Alltag funktioniert. Und dieser Kontrast zur historisch aufgeladenen europäischen Seite ist einer der Gründe, warum Istanbul so vielschichtig und so schwer zu fassen ist.

Geschichte, die man anfassen kann

Kein anderer Stadtkern Europas hat eine so dichte historische Substanz wie Sultanahmet, die Altstadt von Istanbul. Die Hagia Sophia, ursprünglich eine christliche Basilika aus dem sechsten Jahrhundert, später osmanische Moschee und heute wieder Moschee, ist ein Gebäude, das einen buchstäblich sprachlos macht. Die Dimensionen, das Licht, das durch die hohen Fenster fällt, die Schichten aus verschiedenen Epochen – das ist kein Museum, das ist gelebte Geschichte.

Direkt gegenüber steht die Blaue Moschee mit ihren sechs Minaretten, und dazwischen liegt der Hippodrom, der einst das Zentrum des byzantinischen Stadtlebens war. Der Topkapi-Palast, die Residenz der osmanischen Sultane über Jahrhunderte, liegt ebenfalls im Fußweg erreichbar – und lässt sich in einem halben Tag erkunden, wenn auch kaum vollständig. Der Blick aus den Gärten des Palastes auf den Bosporus gehört zu den besten Aussichten der Stadt.

Wer unter die Erde geht, findet dort genauso viel: Die Yerebatan Zisterne, eine unterirdische Wasseranlage aus dem sechsten Jahrhundert, ist mit ihren beleuchteten Säulenreihen und dem dunklen Wasser einer der außergewöhnlichsten Orte Istanbuls – kühl, still und irgendwie ein bisschen unwirklich.

Der Basar und das Essen

Der Große Basar ist einer der ältesten und größten überdachten Märkte der Welt. Mehr als viertausend Läden, Gassen, die sich verzweigen und wieder zusammenfinden, Händler, die mit einem ins Gespräch kommen wollen, Tee, der angeboten wird, Gerüche von Gewürzen und Leder. Es ist laut, es ist voll, und es ist absolut sehenswert – auch wenn man nichts kaufen möchte. Der Gewürzbasar in der Nähe ist kleiner und für viele angenehmer: Safran, getrocknete Früchte, türkische Schokolade, Tee in allen Varianten.

Das Essen in Istanbul ist dabei einer der unterschätzten Gründe für eine Reise dorthin. Die türkische Küche ist reich, vielseitig und in der Stadt selbst auf einem Niveau, das überrascht. Meze zum Teilen, frischer Fisch vom Bosporus, Lahmacun direkt aus dem Ofen, Börek aus der Bäckerei um die Ecke – und das alles zu Preisen, die für mitteleuropäische Verhältnisse sehr erschwinglich sind. Wer abends durch Beyoğlu schlendert, das lebendige Viertel rund um die Istiklal Caddesi, findet Restaurants und Bars, die bis tief in die Nacht geöffnet haben, und eine Stadtenergie, die man so in kaum einer anderen europäischen Metropole erlebt.

Eine Stadt, die immer in Bewegung ist

Istanbul schläft nicht wirklich. Die Stadt hat rund fünfzehn Millionen Einwohner, und das merkt man – auf den Straßen, in der U-Bahn, auf den Fähren, die den ganzen Tag und die halbe Nacht über den Bosporus fahren. Das kann anfangs überwältigend sein, aber es ist auch ansteckend. Diese Energie, diese permanente Betriebsamkeit, ist Teil dessen, was Istanbul ausmacht.

Und trotzdem findet man Ruhezonen: einen kleinen Tee-Garten mit Blick auf das Marmara-Meer, eine ruhige Moschee abseits der Touristenrouten, einen Park in Beşiktaş, wo alte Männer Tavla spielen und die Zeit etwas langsamer vergeht.

Fazit

Istanbul ist eine der großen Städte der Welt – im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Geschichte, Essen, Lage, Energie, Kultur: Die Stadt liefert in fast jeder Kategorie außergewöhnlich viel. Eine Cityreise dorthin lohnt sich für Erstbesucher genauso wie für alle, die wiederkommen. Denn Istanbul hat die Eigenschaft, bei jedem Besuch andere Seiten von sich zu zeigen. Und das allein ist Grund genug, hinzufahren.

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