
Hinweis
Flieg doch mal wieder von Hannover nach Rom
Es gibt einen Satz, den man irgendwann einmal gehört hat und der sich hartnäckig im Gedächtnis hält: „Alle Wege führen nach Rom.“ Und weißt du was? Vom Flughafen Hannover-Langenhagen aus stimmt das buchstäblich. Denn die Ewige Stadt ist von dort aus so bequem zu erreichen, dass man sich eigentlich wirklich fragen muss, warum man nicht längst wieder hingeflogen ist.
Der Weg dorthin – kürzer als die Geschichte der Stadt
Rom ist eine der ältesten und bedeutendsten Städte der Welt. Fast 3.000 Jahre Geschichte auf engstem Raum. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – braucht man von Hannover aus keine halbe Ewigkeit, um dort anzukommen. Die Luftlinie von Hannover nach Rom beträgt rund 1.550 Kilometer. Eine Entfernung, die sich auf dem Papier nach etwas anfühlt, in der Luft aber überraschend schnell vergeht.
Die reine Flugzeit liegt bei etwa zwei Stunden und 15 bis 30 Minuten. Man schnallt sich an, schaut vielleicht noch kurz aus dem Fenster beim Start über dem norddeutschen Flachland – und ehe man sich’s versieht, tauchen unter einem die Alpen auf, dann die italienische Tiefebene, und schließlich, wenn man Glück hat und der Himmel klar ist, der erste Schimmer der Stadt am Tiber. Kein Jetlag, keine Zeitverschiebung. Italien liegt in derselben Zeitzone wie Deutschland. Man landet frisch und mit vollem Akku.
Der Flughafen Hannover-Langenhagen macht den Start außerdem zu einem entspannten Erlebnis. Keine Riesenwarteschlangen, keine kilometerlangen Laufwege. Einfach ankommen, einchecken, abfliegen. So soll das sein.
Rom – eine Stadt, die einen nie loslässt
Es ist schwer, Rom zum ersten Mal zu beschreiben. Und noch schwieriger, es beim zweiten oder dritten Mal neu zu beschreiben – weil es jedes Mal wieder anders wirkt. Morgens, wenn die Stadt noch halb schläft und die ersten Sonnenstrahlen auf das Kopfsteinpflaster fallen, hat Rom etwas fast Unwirkliches. Als würde man durch ein lebendig gewordenes Gemälde laufen.
Das Kolosseum ist natürlich unvermeidlich – und das ist völlig in Ordnung. Denn wer auch beim zehnten Besuch davor steht, spürt noch immer diesen leisen Schauer, den nur echte Geschichte auslöst. Zweitausend Jahre. Gladiatoren. Das Rauschen der Massen. All das steckt irgendwie noch in diesen Steinen drin.
Aber Rom ist so viel mehr als seine Postkartenmotive. Wer abbiegt in die kleinen Gassen des Trastevere-Viertels, der findet ein anderes Rom: laut, lebendig, voller Wäscheleinen zwischen den Fenstern und kleiner Trattorien, aus denen der Duft von Knoblauch und frischem Basilikum zieht. Hier trinken die Einheimischen ihren Espresso im Stehen, hier sitzt man abends draußen und redet, bis es Mitternacht ist. Dieses Rom gehört zu den schönsten Erfahrungen, die man in einer europäischen Stadt machen kann.
Essen in der Ewigen Stadt – ein Thema für sich
Über das Essen in Rom könnte man einen eigenen Blog schreiben. Wahrscheinlich sogar mehrere. Die römische Küche ist simpel, saisonal und kompromisslos gut. Pasta Cacio e Pepe zum Beispiel: Nur drei Zutaten – Pecorino, schwarzer Pfeffer, Pasta – und trotzdem eines der befriedigendsten Gerichte, die die Welt zu bieten hat. Oder Carbonara, die echte, ohne Sahne, cremig und reichhaltig und absolut nichts für ein schlechtes Gewissen.
Und dann ist da noch das Gelato. Ein guter Tipp: Wenn die Eiscreme im Behälter aufgehäuft und bunt aussieht, lieber weitergehen. Wenn sie flach liegt und schlicht wirkt, ist man oft am richtigen Ort. Rom lehrt einem beim Essen eine wichtige Lebenslehre: Weniger ist mehr – wenn das Wenige von höchster Qualität ist.
Die Kleinigkeiten, die man nie vergisst
Eine Münze in den Trevi-Brunnen werfen. Auf den Stufen der Spanischen Treppe sitzen und dem Treiben zusehen. Durch den Campo de‘ Fiori schlendern, wenn der Markt noch aufgebaut ist. Am Abend über den Pons Ælius, die Engelsbrücke, spazieren und den Blick auf die beleuchtete Engelsburg genießen. Das sind keine touristischen Pflichtprogramme. Das sind Momente, die man einfach mitnimmt – ohne es zu planen.
Also – wann ist es endlich wieder so weit?
Rom ist nicht irgendeine Stadt. Es ist die Stadt. Die, bei der man nach der Landung schon im Transfer lächelt. Die, bei der man beim Abflug bereits weiß, dass man wiederkommt. Rund zweieinhalb Stunden ab Hannover, und man steht mitten in einer Stadt, die die Welt geprägt hat wie kaum eine andere.
Flieg hin. Die Ewige Stadt läuft dir nicht weg – aber warten lassen sollte man sie trotzdem nicht zu lange. 🏛️🍝✨
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