Darum lohnt sich eine Pauschalreise nach Fuerteventura
Wer die Kanarischen Inseln kennt, hat meistens eine Meinung dazu. Teneriffa ist für viele die erste Wahl, Gran Canaria die zweite. Aber Fuerteventura? Die landet erstaunlich selten ganz oben auf der Liste – dabei hat sie etwas, das die anderen Inseln so nicht bieten können. Strände, die einem den Atem verschlagen. Weite, die man in Europa kaum erwartet. Und ein Klima, das fast das ganze Jahr über funktioniert. Wer eine Pauschalreise dorthin bucht, macht in den meisten Fällen sehr wenig falsch.
Eine Insel, die von ihren Stränden lebt
Fuerteventura ist die zweitgrößte Kanarische Insel und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 150 Kilometer erstreckt. Davon sind weite Teile Strand – und was für einer. Der Naturpark Corralejo im Norden gehört zum Beeindruckendsten, was die Inseln zu bieten haben: riesige Dünen, feiner weißer Sand, türkisfarbenes Wasser. Hier fühlt man sich weniger wie in Spanien und mehr wie in der Sahara – nur mit besserem Wasser direkt daneben.
Im Süden der Insel, rund um Morro Jable und die Halbinsel Jandía, geht es ruhiger zu. Die Strände dort sind lang, breit und meist gut besucht, ohne dabei überfüllt zu wirken. Wer Ruhe sucht, findet sie. Wer lieber unter Leute möchte, findet das ebenfalls. Fuerteventura ist groß genug, um für fast jeden das Richtige zu haben.
Das Klima – einer der echten Trümpfe
Fuerteventura liegt geografisch sehr nah an der afrikanischen Küste – Marokko ist von manchen Punkten der Insel aus theoretisch sichtbar. Das hat Konsequenzen fürs Wetter, und zwar ausschließlich positive. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über mild bis warm. Selbst im Januar und Februar liegen sie noch bei angenehmen 18 bis 20 Grad, was Fuerteventura zu einem der beliebtesten Winterfluchtziele Europas macht.
Im Sommer wird es wärmer, aber selten unerträglich heiß – der ständige Atlantikwind sorgt dafür, dass die Temperaturen erträglich bleiben. Dieser Wind ist übrigens auch der Grund, warum Fuerteventura unter Kitesurfern und Windsurfern einen geradezu legendären Ruf hat. Die Insel gilt als eines der besten Spots weltweit für diese Sportarten. Wer sie nicht betreibt, nimmt den Wind einfach als angenehme Abkühlung hin.
Warum gerade die Pauschalreise?
Man könnte natürlich alles selbst buchen. Flug, Hotel, Mietwagen – geht alles. Aber die Pauschalreise hat auf Fuerteventura gleich mehrere echte Vorteile, die man nicht einfach wegdiskutieren kann.
Zunächst der Preis. Pauschalangebote nach Fuerteventura sind, besonders außerhalb der Hauptsaison, oft bemerkenswert günstig. Man bekommt Flug und Unterkunft gebündelt zu einem Preis, den man beim Einzelbuchen selten erreicht. Wer im Herbst oder Winter bucht, kann zusätzlich sparen – und landet trotzdem in einem Klima, das sich nach echtem Urlaub anfühlt.
Dann die Bequemlichkeit. Gerade für Familien oder alle, die nach einem langen Arbeitsjahr einfach nicht noch stundenlang recherchieren wollen, ist das Rundum-Paket ein echter Segen. Flug, Transfer, Hotel – alles organisiert, alles klar. Man kommt an, wird abgeholt, und der Urlaub beginnt ohne Umwege.
Viele Pauschalangebote auf Fuerteventura beinhalten außerdem All-inclusive-Optionen. Für Familien mit Kindern oder alle, die einfach keinen Kopf für tägliche Ausgaben haben wollen, ist das oft die entspannteste Variante. Man zahlt einmal, und der Rest ergibt sich.
Was die Insel noch zu bieten hat
Fuerteventura ist kein Ort, an dem man sich durch Sehenswürdigkeiten kämpft. Das sei ehrlich gesagt. Es gibt keine weltberühmten Museen, keine UNESCO-Altstädte, keine aufsehenerregende Architektur. Was die Insel stattdessen hat, ist Natur – und die in einer Qualität, die sich wirklich sehen lassen kann.
Das Inselinnere ist karg, still und auf eine seltsame Art schön. Vulkanische Hügel, alte Windmühlen, vereinzelte Dörfer. Wer einen Mietwagen nimmt und ein bisschen herumfährt, entdeckt eine Insel jenseits der Hotelzonen, die sich deutlich ursprünglicher anfühlt. Betancuria, das alte Hauptstädtchen im Inselinneren, ist einen Besuch wert – klein, ruhig, historisch und komplett touristenfrei im besten Sinne.
Wer aktiv sein möchte, findet Wassersport in fast jeder Variante: Surfen, Schnorcheln, Tauchen, Kajakfahren. Wer lieber gar nichts tut, findet auf Fuerteventura ebenfalls sein Glück – die Insel hat keine Eile, und das überträgt sich irgendwie.
Fazit
Fuerteventura ist keine Insel, die laut ist oder sich aufdrängt. Sie ist das Gegenteil davon – weitläufig, entspannt, ehrlich. Wer Strände sucht, die wirklich schön sind, ein Klima, das fast immer passt, und eine Pauschalreise, die nicht das Budget sprengt, ist hier genau richtig. Es gibt schlechtere Entscheidungen als diese.
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