Darum lohnt sich eine Pauschalreise nach Lanzarote
Wenn man an die Kanarischen Inseln denkt, fallen einem meistens zuerst Teneriffa oder Gran Canaria ein. Klar, die sind groß, bekannt und gut gebucht. Aber wer schon mal auf Lanzarote war, weiß: Diese Insel ist anders. Nicht besser oder schlechter – einfach anders. Karger, stiller, irgendwie eigenartiger. Und genau das macht sie so besonders. Dazu kommt ein Klima, das fast das ganze Jahr über funktioniert, und Pauschalangebote, die sich wirklich sehen lassen können. Wer also noch schwankt: Es gibt gute Gründe, Lanzarote ernsthaft in Betracht zu ziehen.
Eine Insel wie von einem anderen Stern
Lanzarote gehört geografisch zu Afrika, politisch zu Spanien und optisch – nun ja – irgendwie zu keinem bekannten Vergleich. Die Insel wurde über Jahrhunderte von Vulkanen geprägt, und das sieht man auf Schritt und Tritt. Schwarze Lavafelder, bizarre Felsformationen, karge Kraterlandschaften. Der Timanfaya-Nationalpark, das wohl bekannteste Naturschauspiel der Insel, ist schlicht atemberaubend. Geysire, die aus dem Boden schießen, Erde, die sich wenige Zentimeter unter der Oberfläche auf über 400 Grad erhitzt – das ist kein Trick, das ist echte Vulkanaktivität. Wer sowas noch nie gesehen hat, wird sprachlos sein.
Gleichzeitig ist Lanzarote kein unwirtlicher Ort. Die Insel hat wunderschöne Strände, freundliche Dörfer und eine Infrastruktur, die für Urlauber gut funktioniert. Das Besondere ist die Kombination: Mondlandschaft auf der einen Seite, türkisblaues Meer auf der anderen.
Warum eine Pauschalreise hier besonders Sinn macht
Natürlich kann man Lanzarote auch auf eigene Faust erkunden. Aber die Pauschalreise hat hier besondere Vorteile, die man nicht unterschätzen sollte.
Da wäre zunächst das Preis-Leistungs-Verhältnis. Lanzarote ist, verglichen mit anderen beliebten Urlaubszielen im Mittelmeer oder auf den anderen Kanaren, oft günstiger – und Pauschalangebote bündeln Flug, Hotel und manchmal Transfer zu einem Preis, der sich deutlich besser anfühlt als die Summe der Einzelbuchungen. Gerade in der Nebensaison, also im Herbst oder Winter, gibt es Angebote, bei denen man zweimal hinschaut, ob da wirklich alles inklusive ist.
Dann wäre da die Planung. Lanzarote ist eine Insel, die man idealerweise mit einem Mietwagen erkundet – aber bis man das alles selbst organisiert hat, kann einiges an Zeit draufgehen. Viele Pauschalangebote beinhalten nicht nur Unterkunft und Flug, sondern auch Ausflugspakete oder zumindest Empfehlungen, die einem den Einstieg erleichtern. Für alle, die nicht wochenlang recherchieren wollen, ist das Gold wert.
Wetter, das fast immer passt
Einer der größten Trümpfe von Lanzarote ist das Klima. Die Insel liegt so weit südlich und wird vom Atlantik so günstig beeinflusst, dass es hier kaum wirklich kalte Monate gibt. Im Winter liegen die Temperaturen oft noch bei angenehmen 18 bis 20 Grad – für viele Nordeuropäer schlicht paradiesisch. Im Sommer wird es warm, aber nicht unerträglich heiß. Wind ist fast immer vorhanden, was einerseits Kitesurfer begeistert und andererseits dafür sorgt, dass auch heiße Tage erträglich bleiben.
Das macht Lanzarote zu einem der wenigen Ziele, die sich wirklich ganzjährig lohnen. Wer im Januar Sonne sucht oder im Oktober dem Herbst entfliehen möchte – hier klappt das.
Strände und mehr
Die Strände auf Lanzarote sind vielfältig. Playa Blanca im Süden ist ruhig und familienfreundlich, Puerto del Carmen im Osten lebhafter und gut ausgestattet. Famara im Nordwesten ist wilder, windiger und bei Surfern sehr beliebt – aber auch optisch einer der eindrucksvollsten Strände der gesamten Insel. Der Sand ist übrigens nicht überall weiß: Auf Lanzarote gibt es auch schwarze Lavastrandabschnitte, die noch einmal an die vulkanische Herkunft der Insel erinnern.
Wer nicht nur am Strand liegen möchte, findet auf der Insel genug Alternativen. Die Werke des Künstlers César Manrique prägen Lanzarote wie kaum ein anderer Mensch eine Insel geprägt hat. Seine Bauten – halb in den Fels gebaut, halb freistehend – fügen sich so natürlich in die Landschaft ein, dass man manchmal nicht weiß, wo Natur aufhört und Architektur anfängt. Ein Besuch im Jameos del Agua oder im Mirador del Río gehört einfach dazu.
Fazit
Lanzarote ist kein Ziel für alle. Wer pulsierende Nächte und volle Touristen-Strände sucht, wird möglicherweise woanders glücklicher. Aber wer eine Insel sucht, die man so schnell nicht vergisst – rau, still, mit einer Landschaft, die einem den Atem nimmt – der ist hier genau richtig. Die Pauschalreise macht den Einstieg einfach, erschwinglich und stressfrei. Und das ist, ehrlich gesagt, ein ziemlich guter Start für jeden Urlaub.
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