Darum lohnt sich eine Pauschalreise nach Madeira
Madeira taucht in Reisegesprächen oft als Geheimtipp auf – dabei ist die Insel im Atlantik alles andere als unbekannt. Wer einmal dort war, spricht meistens mit einer gewissen Schwärmerei darüber. Die Landschaft, das Klima, die Ruhe, die Blumen überall. Madeira ist ein Ort, der sich ins Gedächtnis brennt – und eine Pauschalreise dorthin ist oft einfacher, günstiger und unkomplizierter als man denkt.
Eine Insel, die aus dem Meer wächst
Madeira liegt mitten im Atlantik, gut 1.000 Kilometer von der portugiesischen Festlandsküste entfernt, und ist vulkanischen Ursprungs. Das merkt man. Die Insel ist steil, grün, dramatisch. Keine flachen Sandstrände soweit das Auge reicht – stattdessen Klippen, die direkt ins Meer fallen, tiefe Täler, dichte Wälder und Berge, die im Sommer wie im Winter in Wolken gehüllt sein können.
Das klingt vielleicht nicht nach klassischem Strandurlaub – und ist es auch nicht. Madeira ist eine Insel für alle, die mehr wollen als Liegen und Wasser. Die Natur ist hier das eigentliche Highlight, und sie ist wirklich außergewöhnlich. Der Lorbeerwald im Norden der Insel, der sogenannte Laurisilva, ist UNESCO-Weltnaturerbe und eines der ältesten Waldgebiete der Welt. Wer dort hineinspaziert, fühlt sich wie in einer anderen Zeit.
Das Klima, das die Insel berühmt gemacht hat
Madeira nennt sich selbst „Insel des ewigen Frühlings“ – und das ist kein reines Marketingversprechen. Das Klima ist das ganze Jahr über mild, die Temperaturen schwanken kaum zwischen den Jahreszeiten. Es ist nicht so heiß wie auf den Kanaren im Sommer, nicht so kalt wie in Mitteleuropa im Winter. Irgendwo dazwischen, und zwar auf angenehme Art.
Regen gibt es durchaus – vor allem im Norden und in den Bergen. Der Süden der Insel, wo die meisten Hotels und die Hauptstadt Funchal liegen, ist deutlich trockener und sonniger. Wer im Winter Sonne sucht und nicht unbedingt ans Meer möchte, ist auf Madeira in der richtigen Adresse. Viele Reisende buchen genau deshalb zwischen November und März – und werden selten enttäuscht.
Was die Pauschalreise hier so attraktiv macht
Die Pauschalreise nach Madeira hat einige echte Vorteile, die sich nicht wegdiskutieren lassen. Zunächst der Preis: Flug und Hotel gebündelt sind oft deutlich günstiger als die Einzelbuchung. Madeira ist ein beliebtes, aber nicht billiges Reiseziel – wer clever bucht, kann mit einem Pauschalangebot spürbar sparen, besonders außerhalb der Hochsaison.
Dann die Planung. Der Flughafen von Funchal ist bekannt für seine anspruchsvolle Lage direkt am Meer – wer ankommt, merkt das spätestens bei der Landung. Wer alles gebucht hat, Transfer inklusive, muss sich keine Gedanken machen. Man kommt an, wird abgeholt, und der Urlaub beginnt ohne Umwege. Für alle, die im Alltag schon genug koordinieren, ist das schlicht angenehm.
Viele Pauschalangebote auf Madeira beinhalten außerdem Halbpension oder Frühstück – das macht Sinn, denn die Insel ist kein All-inclusive-Ort im klassischen Sinne. Man isst gut in den Restaurants vor Ort, aber ein Frühstück im Hotel, bevor man den Tag beginnt, ist eine gute Basis.
Funchal – eine Hauptstadt, die überrascht
Funchal ist die Hauptstadt Madeiras und für eine Inselhauptstadt erstaunlich lebendig. Die Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergassen, dem Markt Mercado dos Lavradores – einem der farbenfrohsten und duftreichsten Märkte, die man sich vorstellen kann – und den kleinen Cafés und Restaurants macht einfach Spaß. Man läuft, schaut, isst, trinkt einen Poncha – den lokalen Zuckerrohrbrand, den man mindestens einmal probiert haben sollte – und hat das Gefühl, wirklich irgendwo zu sein.
Die berühmten Körbeseilbahn-Fahrten von Monte hinunter nach Funchal gehören zum Pflichtprogramm, auch wenn sie touristisch sind. Zwei Männer in weißen Uniformen schieben einen Korbschlitten eine steile Straße hinunter – das ist so absurd und gleichzeitig so charmant, dass man einfach mitmacht.
Wandern, Levadas und Natur
Madeira ist unter Wanderern eine Legende. Die Levadas – alte Bewässerungskanäle, die quer durch die Insel führen – sind gleichzeitig Wanderwege und eines der seltsamsten und schönsten Infrastrukturprojekte, die man je gesehen hat. Sie führen durch Wälder, an Klippen entlang, in Tunnel hinein. Manche sind einfach und entspannt, andere erfordern Schwindelfreiheit und gute Schuhe.
Wer wandert, sieht eine Insel, die von der Poolterrasse aus unsichtbar bleibt. Das Innere Madeiras ist grün, still und oft überraschend einsam.
Fazit
Madeira ist kein Ziel für alle – und das ist eigentlich ein Kompliment. Wer eine Insel sucht, die anders ist, die Natur ernst nimmt, die ein mildes Klima bietet und dabei auch noch kulturell etwas zu sagen hat, ist hier genau richtig. Die Pauschalreise dorthin macht den Einstieg einfach und erschwinglich. Wer einmal dort war, versteht die Schwärmerei. Und bucht meistens bald wieder.
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